Urban Warrior

January 1st, 2009

urban-warrior-4

In einem dreitägigen Workshop mit Mode- und KunststudentInnen aus Johannesburg entsteht ein Urban Warrior Outfit, das die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in Downtown Johannesburg reflektiert. Für das Warrior Outfit werden Schürzen auseinandergenommen und neu zusammengesetzt, eine Anspielung auf die Arbeitstracht der Händlerinnen und gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Schürze als Symbol von Weiblichkeit. 

mit busiwe, carly, elias, eunis, funeka, jabulile, mokotgo, nokuthula, sameera, tinyiko

Urban Warrior entsteht im Rahmen des Outreach Workshops des GastkünstlerInnen Programms der Bag Factory

Vielen Dank an Sew Africa, The University of Johannesburg, The University of the Witwatersrand

(city) fragments

January 1st, 2009

[nggallery id=2]

(city) fragments zeigt Fragmente, verschiedene Sichtweisen und unterschiedliche Eindrücke der Stadt Johannesburg. Was bedeutet es, als Frau in einem männerdominiertem Downtown Johannesburg zu leben und zu arbeiten? Wie lebt es sich hinter Mauern in den Vororten der Stadt und wie funktioniert die Mauer als Grenze zwischen “schwarz & weiß” ? Welche kreativen Strategien entwickeln Händler auf den Straßen Downtowns, um ein Überleben zu garantieren? Wie viel Geld investiert der durchschnittliche Johannesburger zur Absicherung seines Hauses und wie viele Townshiphäuser könnte man bauen, würde man alle Mauern wieder abreißen? Wie sieht der transnationale Raum in Johannesburg aus und was bedeutet in diesem Zusammenhang Heimat und Zugehörigkeit?

(city) fragments entsteht im Rahmen des dreimonatigem Gastkünstleraufenthalts am Fordsburg Artist Studio THE BAG FACTORY in Johannesburg. Die Ausstellung Fragments zeigt die Ergebnisse der Gastkünstlerinnen. (city) fragments von Katharina Rohde reflektiert Beobachtungen, kommentiert Momentaufnahmen, hinterfragt Gegebenheiten und interveniert mit minimalen Veränderungen. (city) fragments ist eine Installation, die genauso temporär ist, wie die Stadt selbst. Bereit für Veränderungen, heute noch aktuell und morgen schon weiter gedacht.

Ausstellung in der Bag Factory in Johannesburg vom 03.-11.12.2008

TEK-STIL Projekt

December 22nd, 2008

tek-stil

Das TEK-STIL Projekt beschäftigt sich mit vorhandenen Potentialen von Berliner Modedesigner/innen und in Berlin lebenden Frauen unterschiedlicher Herkunft, die ebenfalls Erfahrungen und Kenntnisse in der Textilverarbeitung und Produktion mitbringen. Das Projekt entwickelt Vorschläge, diese Potentiale miteinander zu vernetzen und somit für die Aufwertung des lokalen Standortes, in diesem Falle Kreuzberg und Neukölln, zu aktivieren. In Workshops und Kooperationen arbeiteten ModeEXPERTINNEN zusammen zu Themen wie „Verhüllung“, „Afrikanischer Winter“, „Origami“, „Großstadtsafari“ u.a. an der Entwicklung von TEK-STIL Produkten. Die Objekte verbinden kulturelle Eigenheiten und zeigen den Versuch, sich über das Produkt Mode, einer gemeinsamen Identität anzunähern.

gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Fonds “Arbeit in Zukunft”

Ausstellung vom 11.01.- 03.03.2008 in der Galerie im Saalbau, Berlin- Neukölln

Desde Calí á Caracas, Architektur der Improvisation

November 24th, 2008

ccs1

Die Ausstellung Desde Calí á Caracas reflektiert über die Kunst und Kreativität von Menschen aus Kolumbien und Venezuela, etwas aus der Notwendigkeit heraus zu konstruieren. Wir sprechen über Objekte, Handlungen und speziell über eine Architektur des Momentes, unabhängig davon, wie lange dieser letzlich dauert, und in welchem die Improvisation und das Provisorische die wichtigste Rolle spielen. In der Architektur der Improvisation werden alle nur erdenklichen Materialien verwendet und nicht selten ihre ursprüngliche Bestimmung kreativ verändert.

In dieser Ausstellung kann man ein Haus besuchen, das aus verschiedenen kurzlebigen Materialien gebaut wurde und in welchem Fotografien aus den Städten Calí (Kolumbien) und Caracas (Venezuela) zu sehen sind.

Ausstellung: 15.10.- 15.12.2007 im Projektraum Berlin- Neukölln. In Zusammenarbeit mit INTRANSITos.

TÜTE de LUXE

November 23rd, 2008

tute-1 tute-3tute-4

ABSOLUTER AUSVERKAUF!

TÜTE de LUXE entsteht aus dem Material der Taschen, die immer automatisch mit MigranntInnen in Zusammenhang gebracht werden. Die Taschen werden immer nach der Bevölkerungsgruppe benannt, die sie scheinbar am meisten nutzt; so heissen sie bei uns Türkentaschen, in der Türkei wiederum Polenkoffer. TÜTE de LUXE nutzt die Materialität und die Geschichte der Tasche als Identifikationsmerkmal und schafft durch innovatives lokales Design eine neue Identität.

Die TÜTE de LUXE ist in der Galerie R31 in der Reuterstr. 31, Berlin Neukölln im Handel erhältlich.

LAST Tüte de Luxe ON SALE!

TÜTE DE LUXE is a product made of a material that is automatically related to migrant communities. The bags are named according to those communities –or so it seems that are using them the most; therefore in Germany they are called “Turkish bags”, whereas in Turkey they are called “Polish Suitcases”. TÜTE DE LUXE uses the materiality and the story of the bag as an identification feature and creates a new identity through innovative Design.

TÜTE de LUXE is on stock in the Galerie R31, Reuterstr. 31, Berlin Neukölln.

Ideenlaboratorium Neukölln

September 1st, 2008

ideenlabor-nk

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ untersucht auf der Mikroebene die unterschiedlichen Stadtfasern Nordneuköllns, versucht ihre Beziehungen untereinander zu begreifen und die vorhandenen räumlichen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale als Ideenpool zu nutzen, von denen ausgehend Lebensraum neu definiert, aktiviert und gestaltet werden kann. Vier Studentengruppen arbeiten an vier unterschiedlichen Standorten zu den Themen: „Lokale Identität“, „Lebensraum“, „Ethnische Ökonomien“ und „Mikroaktivisten“. Aus der Analyse werden abschliessend Szenarien choreografiert, die die vorhandenen Potenziale in Szene setzen.

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ entsteht in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

Habitat Hermannplatz

August 26th, 2008

habitat-1

habitat-3 habitat-5 habitat-4 habitat-2

Der Hermannplatz ist ein zentraler, von verschiedensten Nutzergruppen besuchter Ort. Nach näheren Untersuchungen ist deutlich, dass diese jedoch nicht viel voneinander wissen und kaum aufeinander eingehen. Drei mal wöchentlich verwandelt sich der Hermannplatz zum Marktplatz, was die unterschiedlichen Möglichkeiten für Nutzungen einschränkt; so werden z.B. Obdachlose an den Markttagen verdrängt. Habitat Hermannplatz sammelt Aussagen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Platzes in Bezug auf die Marktstandanordnung, die diese Verdrängung bewirkt. Mit Hilfe eines Arbeitsmodelles des Marktes werden zusammen mit den Nutzern verschiedene Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an den Lebensraum „Hermannplatz“ formuliert.

in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

White Spots, Toleranztopographien

August 3rd, 2008

Das Stadtgebiet dieser Arbeit hat den Charakter eines heterogenen Vorstadtgebiets. Zu den typisch peripheren Erscheinungen, Zeilenbauten & Einfamilienhäusern, mischen sich Gewerbekomplexe & kleine Geschäfte. Das Gefängnis Stadelheim bildet eine Insel in dieser vorstädtischen Topographie. Die Haftanstalt stellt heute eine Institution der gesellschaftlich sanktionierten Exklusion dar.
Das Projekt hinterfragt den Kontrast, die Parallelität von Normalitäten. Das Feld wird unterlaufen, übernommen, besetzt & temporär überformt. Das Mittel dieses Eingriffs ist eine Masse von gleichfarbigen Pkws, die im Feld geparkt werden.

Eine Kollaboration eines Projekt von raumlaborberlin auf Einladung der Ortstermine06, Kulturreferat München. www.raumlabor-berlin.de

Fanshop der Globalisierung

August 2nd, 2008

Das Ausstellungsprojekt „Fanshop der Globalisierung“ diskutiert anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland Globalisierungsprozesse am Beispiel Fußball. In 5 Themenfeldern „Wertschöpfung“, „Vernetzung” „Migration“, „Kulturelle Images“ & „Social Divide“ werden Parallelen zwischen Fußball & Globalisierung aufgezeigt & erläutert.

Zentrales Display & Vermittlungsinstrument des Fanshops sind Trikots. Im Fanshop der Globalisierung werden Trikots von Mannschaften aus aller Welt gezeigt. Diese Trikots sind modifiziert & mit neuen Informationen versehen, die von Hintergründen & Folgen der Globalisierung berichten. In den so veränderten Trikots werden an Fallbeispielen aus der Welt des Fußballs die Mechanismen der Globalisierung erläutert.

künstlerische Assistenz für raumtaktik Berlin. Ein Projekt gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Tegel Atoll

August 1st, 2008

refloating tegel 2.indd

Die Idee des Projektes ist die Schaffung einer überregionalen Aufmerksamkeit für den Tegeler See als Zentrum eines Freizeit- und Erholungsraums in der Stadt durch ein Fest mit Aktivitäten auf dem Wasser. Der See und dessen Umgebung werden in vielerlei Hinsicht genutzt: Wassersport, Ausflugsziel, Humboldtbibliothek, Schloss, Einkaufszentrum u.a.; dennoch ist die Außenwahrnehmung des Ortsteils von Flughafen und JVA dominiert. Die Idee des Festes auf dem See ist an die „Floating Markets“ in Südostasien angelehnt. Aus allem was schwimmt (Boote, Kähne, Yachten, Flöße, Pontons) wird ein künstliches Atoll gebaut und es findet ein schwimmender Markt statt, der von allerlei Aktivitäten begleitet wird.

(Das Projekt wurde kurz vor der Realisierung von den Auftraggebern abgesagt)

Freie Künstlerin für raumlaborBerlin

Living Megastructures

July 29th, 2008

Das Video „Living Megastructures“ zeigt Interviews mit Caraqueños über den alltäglichen Umgang mit zwei MegaStrukturen; der neuen Verfassung der bolivarianischen Republik Venezuela & der aufständischen und informellen Stadtplanung des historisch & politisch zentralen Elendsviertels 23 de Enero.

Die Antworten von Architekten, Aktivisten, Regierungsexperten, Künstlern & Menschen, die im 23 de Enero leben, untersuchen die Beziehung zwischen diesen beiden produzierenden Kräften, die Caracas formen. Die Grenzen der Aneignung werden von neuen räumlichen & sozialen Beziehungen herausgefordert, die die Programme der unterdrückenden lokalen Moderne niederschlägt & sich einer größeren sozialen Partizipation eröffnet.

Künstlerische Assistenz für Bitter/ Weber www.lot.at