Posts Tagged ‘Performance’

Desde Calí á Caracas, Architektur der Improvisation

Monday, November 24th, 2008

ccs1

Die Ausstellung Desde Calí á Caracas reflektiert über die Kunst und Kreativität von Menschen aus Kolumbien und Venezuela, etwas aus der Notwendigkeit heraus zu konstruieren. Wir sprechen über Objekte, Handlungen und speziell über eine Architektur des Momentes, unabhängig davon, wie lange dieser letzlich dauert, und in welchem die Improvisation und das Provisorische die wichtigste Rolle spielen. In der Architektur der Improvisation werden alle nur erdenklichen Materialien verwendet und nicht selten ihre ursprüngliche Bestimmung kreativ verändert.

In dieser Ausstellung kann man ein Haus besuchen, das aus verschiedenen kurzlebigen Materialien gebaut wurde und in welchem Fotografien aus den Städten Calí (Kolumbien) und Caracas (Venezuela) zu sehen sind.

Ausstellung: 15.10.- 15.12.2007 im Projektraum Berlin- Neukölln. In Zusammenarbeit mit INTRANSITos.

Habitat Hermannplatz

Tuesday, August 26th, 2008

habitat-1

habitat-3 habitat-5 habitat-4 habitat-2

Der Hermannplatz ist ein zentraler, von verschiedensten Nutzergruppen besuchter Ort. Nach näheren Untersuchungen ist deutlich, dass diese jedoch nicht viel voneinander wissen und kaum aufeinander eingehen. Drei mal wöchentlich verwandelt sich der Hermannplatz zum Marktplatz, was die unterschiedlichen Möglichkeiten für Nutzungen einschränkt; so werden z.B. Obdachlose an den Markttagen verdrängt. Habitat Hermannplatz sammelt Aussagen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Platzes in Bezug auf die Marktstandanordnung, die diese Verdrängung bewirkt. Mit Hilfe eines Arbeitsmodelles des Marktes werden zusammen mit den Nutzern verschiedene Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an den Lebensraum „Hermannplatz“ formuliert.

in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

White Spots, Toleranztopographien

Sunday, August 3rd, 2008

Das Stadtgebiet dieser Arbeit hat den Charakter eines heterogenen Vorstadtgebiets. Zu den typisch peripheren Erscheinungen, Zeilenbauten & Einfamilienhäusern, mischen sich Gewerbekomplexe & kleine Geschäfte. Das Gefängnis Stadelheim bildet eine Insel in dieser vorstädtischen Topographie. Die Haftanstalt stellt heute eine Institution der gesellschaftlich sanktionierten Exklusion dar.
Das Projekt hinterfragt den Kontrast, die Parallelität von Normalitäten. Das Feld wird unterlaufen, übernommen, besetzt & temporär überformt. Das Mittel dieses Eingriffs ist eine Masse von gleichfarbigen Pkws, die im Feld geparkt werden.

Eine Kollaboration eines Projekt von raumlaborberlin auf Einladung der Ortstermine06, Kulturreferat München. www.raumlabor-berlin.de