Posts Tagged ‘Neukölln’

Neuköllner Geschäfte

Sunday, August 29th, 2010

Das Projekt Neuköllner Geschäfte bringt Künstler & Unternehmer zusammen, um zu entdecken, was es heißt in Neukölln Geschäfte zu machen. 5 Geschäfte werden von 5 Künstlern „unter die Lupe“ genommen und Kunst in Geschäftsräumen inszeniert.

Weitere Infos: http://www.katharina-rohde.com/lang/de/neukollner-geschafte

Hochzeit International

Tuesday, June 23rd, 2009

Hochzeit International_2 Hochzeit International_1

“Polnische Kundinnen möchten leichte Kleider, denn auf polnischen Hochzeiten wird viel getanzt”

Auf der Karl- Marx Straße gibt es viele Brautmodeläden. Die Kundinnen sind aus aller Welt: Deutsche, Türken, Araber, Russen, Libanesen, Ägypter, Chinesen… Die Ladenbesitzerinnen wissen ganz genau, welche Vorstellungen für Hochzeitskleider ihre Kundinnen haben & passen dementsprechend ihr Sortiment an. „Wie eine Sissi“ möchten sich Frauen aus den Balkanländern an ihrem Hochzeitstag fühlen & kaufen daher üppige Kleider mit viel Stickerei. Kundinnen aus den arabischen Ländern möchten „glitzern & glänzen“, tragen dabei hochgeschlossene Kleider. Während russische Kundinnen ihr Hochzeitskleid gerne kurz & knapp & Rückenfrei haben, türkische Frauen weibliche & elegante Kleider favorisieren, mögen deutsche Frauen es “schlicht und ergreifend”.

Wie unterschiedlich Hochzeiten & Brautmoden sein können & was für eine Rolle dabei die jeweilige Heimat spielt zeigt Hochzeit International in einer Modenschau aus internationaler Brautmode mit ihren länderspezifischen Eigenheiten.

Hochzeit International ist Teil des Projektes LOKALE HELDEN. Gefördert von LSK Neukölln.

TEK-STIL Projekt

Monday, December 22nd, 2008

tek-stil

Das TEK-STIL Projekt beschäftigt sich mit vorhandenen Potentialen von Berliner Modedesigner/innen und in Berlin lebenden Frauen unterschiedlicher Herkunft, die ebenfalls Erfahrungen und Kenntnisse in der Textilverarbeitung und Produktion mitbringen. Das Projekt entwickelt Vorschläge, diese Potentiale miteinander zu vernetzen und somit für die Aufwertung des lokalen Standortes, in diesem Falle Kreuzberg und Neukölln, zu aktivieren. In Workshops und Kooperationen arbeiteten ModeEXPERTINNEN zusammen zu Themen wie „Verhüllung“, „Afrikanischer Winter“, „Origami“, „Großstadtsafari“ u.a. an der Entwicklung von TEK-STIL Produkten. Die Objekte verbinden kulturelle Eigenheiten und zeigen den Versuch, sich über das Produkt Mode, einer gemeinsamen Identität anzunähern.

gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Fonds “Arbeit in Zukunft”

Ausstellung vom 11.01.- 03.03.2008 in der Galerie im Saalbau, Berlin- Neukölln

Ideenlaboratorium Neukölln

Monday, September 1st, 2008

ideenlabor-nk

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ untersucht auf der Mikroebene die unterschiedlichen Stadtfasern Nordneuköllns, versucht ihre Beziehungen untereinander zu begreifen und die vorhandenen räumlichen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale als Ideenpool zu nutzen, von denen ausgehend Lebensraum neu definiert, aktiviert und gestaltet werden kann. Vier Studentengruppen arbeiten an vier unterschiedlichen Standorten zu den Themen: „Lokale Identität“, „Lebensraum“, „Ethnische Ökonomien“ und „Mikroaktivisten“. Aus der Analyse werden abschliessend Szenarien choreografiert, die die vorhandenen Potenziale in Szene setzen.

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ entsteht in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

Habitat Hermannplatz

Tuesday, August 26th, 2008

habitat-1

habitat-3 habitat-5 habitat-4 habitat-2

Der Hermannplatz ist ein zentraler, von verschiedensten Nutzergruppen besuchter Ort. Nach näheren Untersuchungen ist deutlich, dass diese jedoch nicht viel voneinander wissen und kaum aufeinander eingehen. Drei mal wöchentlich verwandelt sich der Hermannplatz zum Marktplatz, was die unterschiedlichen Möglichkeiten für Nutzungen einschränkt; so werden z.B. Obdachlose an den Markttagen verdrängt. Habitat Hermannplatz sammelt Aussagen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Platzes in Bezug auf die Marktstandanordnung, die diese Verdrängung bewirkt. Mit Hilfe eines Arbeitsmodelles des Marktes werden zusammen mit den Nutzern verschiedene Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an den Lebensraum „Hermannplatz“ formuliert.

in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin