Posts Tagged ‘Johannesburg’
Thursday, October 28th, 2010

Ein Film über die Gestaltung und Aneignung von öffentlichem Raum in Soweto, Johannesburg. Dieser Film entstand als Wettbewerbsbeitrag für den Moving Spaces Competition und wurde als einer der vier Presiträger zur Umsetzung ausgewählt. Im Rahmen des Architect Africa Film Festival 2010 wurde “Touching Benches” in Johannesburg und Kapstadt ausgestrahlt.
link zum Video: http://www.vimeo.com/15355273
In Kooperation mit Maciej Kwiecinski & der Trolleywood School of Video. Besonderen Dank an Thiresh Govender von urban works architecture & urbanism.
Tags:Architect Africa Film Festial 2010, Bhekifa Dube, Informality, Johannesburg, Maciej Kwiecinski, Moving spaces, soweto, trollewood school of video, urban works
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Wednesday, August 18th, 2010

Straßenhändler sind der offensichtlichste Teil informeller Wirtschaft. Diese Sichtbarkeit beinhaltet ein hohes Maß an Verletzlichkeit. Straßenhändler sind daher oft physischer & emotionaler Gewalt von vielen Seiten ausgesetzt; von formellen Geschäftsleuten als unfaire Konkurrenz & von Autofahrern als Behinderung betrachtet, werden sie von öffentlicher Hand als unhygienisch & chaotisch eingestuft.
Straßenhändler haben keinen legalen Status & daher offiziell keine Erlaubnis in der Straße Handel zu betreiben. Oft werden sie von der Polizei vertrieben. Diese Vertreibungen finden kaum ohne physische Gewalt statt, Güter werden konfisziert & können nur durch unangemessen hohe Strafgelder wieder erworben werden.
http://vimeo.com/15356165
(more…)
Tags:Art & Activism, Goethe Institute Johannesburg, Happy Hawker, Johannesburg, Kunst & Aktivismus, maciek kwiecinski
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Wednesday, November 4th, 2009

´89 Pupils View reflektiert den Berliner Mauerfall vor 20 Jahren. In einem 3- tägigem Workshop kreierten mehr als 100 SchülerInnen der Linden High School in Johannesburg unterschiedliche Mauerstücke, reininterpretierten das Brandenburger Tor mit afrikanischen Stoffen, hinterfragten das typisch Ost- und das typisch Westdeutsche und stellten das wiedervereinte Land dar. In Zusammenarbeit mit dem südafrikanischem Filmemacher Maciek Kwiecinski produzierten ein paar der SchülerInnen einen Film über eine Liebe zwischen Ost und West, über verzweifelte Sehnsucht nach einander und das glückliche Zusammensein nach dem Mauerfall.
´89 Pupils View entstand im Rahmen des Projektes Cracking Walls des Goethe Instituts Johannesburg. Ausstellungseröffnung am 28.10.2009 18:00 im Goethe Institut Johannesburg. Ausstellung vom 29.10.- 04.11.2009.
Tags:Berlin, Cracking Walls, Goethe Institute Johannesburg, Johannesburg, Linden Highschool, maciek kwiecinski, Mauerfall, South Africa
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Monday, October 5th, 2009

Ein Boxring wird in der Polly Street, Ecke Bree Street in der Innenstadt Johannesburg installiert. Zwei Straßenhändler kämpfen spielerisch miteinander, ausgestattet mit übergroßen Boxhandschuhen, einem Boxer- Outfit, einem Schiedsrichter und der heißen Dame, die die nächste Runde einleitet. Der Ring funktioniert durch elastische Gummibänder, die Ringgröße wird von Runde zu Runde enger. Der Sieger kämpft am Ende gegen den ultimativen Boxchampion: dem BOXEN- MANN!
Mit Lindy Scott & Joanna Voysey, als Teil des Kunst & Aktivismus Workshops im Rahmen des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projekts. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Johannesburg.
Tags:boxen, Goethe Institute Johannesburg, Johannesburg, street traders, Wits School of Arts
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Monday, October 5th, 2009

Straßenhändler aus unterschiedlichen afrikanischen Ländern spielen Stille Post in Johannesburg. Das Spiel beginnt mit dem Satz Ich möchte kariertes Papier kaufen (ein Produkt, dass Straßenhändler grundsätzlich nicht verkaufen!). Der Satz wird von Händler zu Händler weiter gesagt während sich die Sprachen verändern. Die Worte, die weitergegeben werden uns sich stetig wandeln, werden vor den Geschäften der Händler auf den Bürgersteig geschrieben. Das Spiel endet mit dem Satz Straßenhandel ist ein äußert hartes Geschäft.
Mit Buhle Siwani, als Teil des Kunst & Aktivismus Workshops im Rahmen des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projekts. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Johannesburg.
Tags:Goethe Institute Johannesburg, Johannesburg, street traders, wsoa
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Monday, October 5th, 2009

Straßenhändler müssen darauf achten, dass sie ausschliesslich den für Straßenhandel ausgewiesenen Platz nutzen und Abmessungen strikt einhalten. (Nr. 17, Richtlinien für Straßenhandel der Stadt Johannesburg)
eine Frage des Platzes
Gebrauchsanweisung: Nutze diese außerordentliche limitierte Auflage von FREIEM RAUM für jegliche Gelegenheit:
Du brauchst Platz zum Handeln, bist hierin aber eigeschränkt worden? Dann nutze diesen TRAGBAREN RAUM, um von dort zu handeln! Hiermit blockierst Du keinen eingeschränkten Raum, denn Du hast Deinen eigenen mitgebracht!
Mit Ansie Greyling, Lucia Duncan, Camilla Pontiggia, als Teil des Kunst & Aktivismus Workshops im Rahmen des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projekts. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Johannesburg.
Tags:Goethe Institute Johannesburg, Johannesburg, public space, street traders, street trading by laws
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Tuesday, May 5th, 2009

„Das einzig wichtige im Design ist das Verhältnis zum Menschen“ (Victor Papanek 1975, „Design für die wirkliche Welt.“)
In der Innenstadt von Johannesburg arbeiten ca. 10.000 informelle Händler, die ihre Kreativität in der Nutzung von Materialien und in Konstruktionsideen unter Beweis stellen. Von diesen spontanen Ideen ausgehend, arbeitet smallsmartshops zusammen mit Straßenhändlern an der Übersetzung informeller Designideen in innovative Konzepte.
smallsmartshops ist der Versuch auf die Notwendigkeit, Raum für Straßenhandel flexibel zu machen, einzugehen.
Tags:design, informal trade, Informality, Johannesburg, spaza, street traders
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Wednesday, March 11th, 2009

Mit dem Ereignis der globalen wirtschaftlichen Rezession sind wenigstens 1/3 der Werbeflächen in Johannesburg nicht mehr in Nutzung. Aufgrund schrumpfender Werbebudgets übertrifft das Angebot an Werbeflächen die Nachfrage. Einige Werbetafeln sind leer, während andere für Filme werben , die seit Monaten nicht mehr aktuell sind.
In einem zweitägigen Billboard- Art- Workshop war die Idee, die leeren Flächen gegensätzlich ihrer ursprünglichen Bedeutung zu interpretieren. Die Gelegenheit ergreifend spielt Lost Footage feat. Pavement Economies mit der Idee, urbane Themen, die normalerweise nicht im Diskurs der Öffentlichkeit stehen zu promoten.
In Kooperation mit machfeld, Marie Snauwaert & urbanworks
Tags:Billboard Art, informal, Informality, Johannesburg, machfeld
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Monday, January 5th, 2009

Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER untersucht räumliche, soziale und wirtschaftliche Strategien von Straßenhändlern in Johannesburg mit dem Ziel, deren Potentiale aufzudecken. Wie nutzen und eignen sich Händler (öffentlichen) Raum an? Wie funktionieren ihre sozialen Netzwerke? Wie werden Verkaufsräume geschaffen? Wie werden Materialien und Güter organisiert? Durch das Beobachten und Aneignen von kreativen Möglichkeiten der Händler entwickelt das Projekte mehrere künstlerische Auseinandersetzungen, die vorhandene Potentiale sichtbar machen.
Das Ziel des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projektes ist es, der Frage nachzugehen, ob informelle Strategien, bewusst oder unbewusst, eine Form von Widerstand beinhalten- z.B. gegen räumliche Regulation, vorherrschende neoliberale Wirtschaftssysteme oder vorhandener sozialer Trennung- und daher in diesem Kontext die aktivistische Seite von Kunst heraus zu fordern.
gefördert vom Goethe Institut Johannesburg
Tags:Goethe Institute Johannesburg, Hawker, Informality, Johannesburg, South Africa, spontaneous strategies
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Friday, January 2nd, 2009



Walk the Walls kommentiert das Leben hinter Mauern in Johannesburg. Die Mauer als Metapher für eine Grenze, für ein architektonisches Bauwerk, dass Exklusivität und Exklusion zum gleichen Maße schafft, je nach dem auf welcher Seite der Mauer man lebt. In Johannesburg ist es ganz deutlich ein Begrenzen zwischen „Schwarz & Weiß“; „Weiß“ lebt hinter der Mauer, eingeschlossen und abgeschottet, während „Schwarz“ sich vor der Mauer aufhält und ausgegrenzt ist. Die Mauer als Symbol für Sicherheit, schafft ein Leben in Paranoia. Hinter der Mauer erfährt man nicht, was vor der Mauer stattfindet und verliert somit die Kontrolle. Der Straßenraum wird zum leeren Raum, der stundenweiße von schwarzen Arbeitern bespielt wird, ansonsten unübersichtlich und schutzlos ist.
Walk the Walls ist ein Performance Stück, in dem die Mauern begangen und somit aus der Vogelperspektive Grenzen „überschritten“ werden.
Walk the Walls entsteht im Rahmen von (city) fragments.
Tags:(city) fragments, Johannesburg, South Africa, The Bag Factory
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Thursday, January 1st, 2009
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(city) fragments zeigt Fragmente, verschiedene Sichtweisen und unterschiedliche Eindrücke der Stadt Johannesburg. Was bedeutet es, als Frau in einem männerdominiertem Downtown Johannesburg zu leben und zu arbeiten? Wie lebt es sich hinter Mauern in den Vororten der Stadt und wie funktioniert die Mauer als Grenze zwischen “schwarz & weiß” ? Welche kreativen Strategien entwickeln Händler auf den Straßen Downtowns, um ein Überleben zu garantieren? Wie viel Geld investiert der durchschnittliche Johannesburger zur Absicherung seines Hauses und wie viele Townshiphäuser könnte man bauen, würde man alle Mauern wieder abreißen? Wie sieht der transnationale Raum in Johannesburg aus und was bedeutet in diesem Zusammenhang Heimat und Zugehörigkeit?
(city) fragments entsteht im Rahmen des dreimonatigem Gastkünstleraufenthalts am Fordsburg Artist Studio THE BAG FACTORY in Johannesburg. Die Ausstellung Fragments zeigt die Ergebnisse der Gastkünstlerinnen. (city) fragments von Katharina Rohde reflektiert Beobachtungen, kommentiert Momentaufnahmen, hinterfragt Gegebenheiten und interveniert mit minimalen Veränderungen. (city) fragments ist eine Installation, die genauso temporär ist, wie die Stadt selbst. Bereit für Veränderungen, heute noch aktuell und morgen schon weiter gedacht.
Ausstellung in der Bag Factory in Johannesburg vom 03.-11.12.2008
Tags:Informality, Johannesburg, migrant community, security, South Africa, Township, transnational space, urban strategies
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