Posts Tagged ‘Berlin’

Neuköllner Geschäfte

Sunday, August 29th, 2010

Das Projekt Neuköllner Geschäfte bringt Künstler & Unternehmer zusammen, um zu entdecken, was es heißt in Neukölln Geschäfte zu machen. 5 Geschäfte werden von 5 Künstlern „unter die Lupe“ genommen und Kunst in Geschäftsräumen inszeniert.

Weitere Infos: http://www.katharina-rohde.com/lang/de/neukollner-geschafte

´89 Schüleransichten

Wednesday, November 4th, 2009

WS_3 WS_2 WS_3

´89 Pupils View reflektiert den Berliner Mauerfall vor 20 Jahren. In einem 3- tägigem Workshop kreierten mehr als 100 SchülerInnen der Linden High School in Johannesburg unterschiedliche Mauerstücke, reininterpretierten das Brandenburger Tor mit afrikanischen Stoffen, hinterfragten das typisch Ost- und das typisch Westdeutsche und stellten das wiedervereinte Land dar. In Zusammenarbeit mit dem südafrikanischem Filmemacher Maciek Kwiecinski produzierten ein paar der SchülerInnen einen Film über eine Liebe zwischen Ost und West, über verzweifelte Sehnsucht nach einander und das glückliche Zusammensein nach dem Mauerfall.

´89 Pupils View entstand im Rahmen des Projektes Cracking Walls des Goethe Instituts Johannesburg. Ausstellungseröffnung am 28.10.2009 18:00 im Goethe Institut Johannesburg. Ausstellung vom 29.10.- 04.11.2009.

KULTUR / BEUTEL

Tuesday, May 5th, 2009

kulturbeutel4

In einer weltweiten Recherche werden die unterschiedlichen Namen für die als Türkentasche bekannte „Polypropylentasche“ gesammelt. Anhand der Namen lassen sich bereits Zugehörigkeit und Interpretationen ablesen, diese werden durch Geschichten zu den Taschen verdeutlicht. Die Namensammlung ist ein fortlaufender Prozess. Der KULTUR / BEUTEL ist ein Utensil von und für Reisende und bietet ausreichend Platz zum Sammeln von Kulturen.

Der KULTUR / BEUTEL ist in der Musenstube, Tellstr. 2 und in der Galerie R31, Reuterstr.31 in Berlin Neukölln erhältlich.

Design: Miriam Engel & Katharina Rohde


TEK-STIL Projekt

Monday, December 22nd, 2008

tek-stil

Das TEK-STIL Projekt beschäftigt sich mit vorhandenen Potentialen von Berliner Modedesigner/innen und in Berlin lebenden Frauen unterschiedlicher Herkunft, die ebenfalls Erfahrungen und Kenntnisse in der Textilverarbeitung und Produktion mitbringen. Das Projekt entwickelt Vorschläge, diese Potentiale miteinander zu vernetzen und somit für die Aufwertung des lokalen Standortes, in diesem Falle Kreuzberg und Neukölln, zu aktivieren. In Workshops und Kooperationen arbeiteten ModeEXPERTINNEN zusammen zu Themen wie „Verhüllung“, „Afrikanischer Winter“, „Origami“, „Großstadtsafari“ u.a. an der Entwicklung von TEK-STIL Produkten. Die Objekte verbinden kulturelle Eigenheiten und zeigen den Versuch, sich über das Produkt Mode, einer gemeinsamen Identität anzunähern.

gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Fonds “Arbeit in Zukunft”

Ausstellung vom 11.01.- 03.03.2008 in der Galerie im Saalbau, Berlin- Neukölln

Desde Calí á Caracas, Architektur der Improvisation

Monday, November 24th, 2008

ccs1

Die Ausstellung Desde Calí á Caracas reflektiert über die Kunst und Kreativität von Menschen aus Kolumbien und Venezuela, etwas aus der Notwendigkeit heraus zu konstruieren. Wir sprechen über Objekte, Handlungen und speziell über eine Architektur des Momentes, unabhängig davon, wie lange dieser letzlich dauert, und in welchem die Improvisation und das Provisorische die wichtigste Rolle spielen. In der Architektur der Improvisation werden alle nur erdenklichen Materialien verwendet und nicht selten ihre ursprüngliche Bestimmung kreativ verändert.

In dieser Ausstellung kann man ein Haus besuchen, das aus verschiedenen kurzlebigen Materialien gebaut wurde und in welchem Fotografien aus den Städten Calí (Kolumbien) und Caracas (Venezuela) zu sehen sind.

Ausstellung: 15.10.- 15.12.2007 im Projektraum Berlin- Neukölln. In Zusammenarbeit mit INTRANSITos.

TÜTE de LUXE

Sunday, November 23rd, 2008

tute-1 tute-3tute-4

ABSOLUTER AUSVERKAUF!

TÜTE de LUXE entsteht aus dem Material der Taschen, die immer automatisch mit MigranntInnen in Zusammenhang gebracht werden. Die Taschen werden immer nach der Bevölkerungsgruppe benannt, die sie scheinbar am meisten nutzt; so heissen sie bei uns Türkentaschen, in der Türkei wiederum Polenkoffer. TÜTE de LUXE nutzt die Materialität und die Geschichte der Tasche als Identifikationsmerkmal und schafft durch innovatives lokales Design eine neue Identität.

Die TÜTE de LUXE ist in der Galerie R31 in der Reuterstr. 31, Berlin Neukölln im Handel erhältlich.

LAST Tüte de Luxe ON SALE!

TÜTE DE LUXE is a product made of a material that is automatically related to migrant communities. The bags are named according to those communities –or so it seems that are using them the most; therefore in Germany they are called “Turkish bags”, whereas in Turkey they are called “Polish Suitcases”. TÜTE DE LUXE uses the materiality and the story of the bag as an identification feature and creates a new identity through innovative Design.

TÜTE de LUXE is on stock in the Galerie R31, Reuterstr. 31, Berlin Neukölln.

Ideenlaboratorium Neukölln

Monday, September 1st, 2008

ideenlabor-nk

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ untersucht auf der Mikroebene die unterschiedlichen Stadtfasern Nordneuköllns, versucht ihre Beziehungen untereinander zu begreifen und die vorhandenen räumlichen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale als Ideenpool zu nutzen, von denen ausgehend Lebensraum neu definiert, aktiviert und gestaltet werden kann. Vier Studentengruppen arbeiten an vier unterschiedlichen Standorten zu den Themen: „Lokale Identität“, „Lebensraum“, „Ethnische Ökonomien“ und „Mikroaktivisten“. Aus der Analyse werden abschliessend Szenarien choreografiert, die die vorhandenen Potenziale in Szene setzen.

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ entsteht in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

Habitat Hermannplatz

Tuesday, August 26th, 2008

habitat-1

habitat-3 habitat-5 habitat-4 habitat-2

Der Hermannplatz ist ein zentraler, von verschiedensten Nutzergruppen besuchter Ort. Nach näheren Untersuchungen ist deutlich, dass diese jedoch nicht viel voneinander wissen und kaum aufeinander eingehen. Drei mal wöchentlich verwandelt sich der Hermannplatz zum Marktplatz, was die unterschiedlichen Möglichkeiten für Nutzungen einschränkt; so werden z.B. Obdachlose an den Markttagen verdrängt. Habitat Hermannplatz sammelt Aussagen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Platzes in Bezug auf die Marktstandanordnung, die diese Verdrängung bewirkt. Mit Hilfe eines Arbeitsmodelles des Marktes werden zusammen mit den Nutzern verschiedene Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an den Lebensraum „Hermannplatz“ formuliert.

in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin