‘Workshops’

Cascoland Mafikeng 2010

Saturday, July 17th, 2010

Im Juni/ Juli 2010 wird Südafrika die, durch den FIFA organisierte Fussball Weltmeisterschaft beherbergen. Millionen wurden für Stadien, Architektur und Infrastruktur ausgegeben und Versprechen von wirtschaftlichen und sozialem Fortschritt gemacht. Kurz vor dem Kick- Off stellt sich die Frage, ob diese Versprechen gehalten, in welchem Maße die Millionen der armen Bevölkerung von diesem Event profitieren und wie nachhaltig die enormen Investitionen sein werden. Die Stadien mit einer Kapazität von 50.000 bis 60.000 Sitzplätzen werden voraussichtlich weitestgehend ungenutzt bleiben und sind auch nicht mit nachhaltigen Effekten für die Umgebung und deren Bewohner geplant worden. Cascoland projects_Katharina Rohde

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´89 Schüleransichten

Wednesday, November 4th, 2009

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´89 Pupils View reflektiert den Berliner Mauerfall vor 20 Jahren. In einem 3- tägigem Workshop kreierten mehr als 100 SchülerInnen der Linden High School in Johannesburg unterschiedliche Mauerstücke, reininterpretierten das Brandenburger Tor mit afrikanischen Stoffen, hinterfragten das typisch Ost- und das typisch Westdeutsche und stellten das wiedervereinte Land dar. In Zusammenarbeit mit dem südafrikanischem Filmemacher Maciek Kwiecinski produzierten ein paar der SchülerInnen einen Film über eine Liebe zwischen Ost und West, über verzweifelte Sehnsucht nach einander und das glückliche Zusammensein nach dem Mauerfall.

´89 Pupils View entstand im Rahmen des Projektes Cracking Walls des Goethe Instituts Johannesburg. Ausstellungseröffnung am 28.10.2009 18:00 im Goethe Institut Johannesburg. Ausstellung vom 29.10.- 04.11.2009.

Der dehnbare Kampf

Monday, October 5th, 2009

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Ein Boxring wird in der Polly Street, Ecke Bree Street in der Innenstadt Johannesburg installiert. Zwei Straßenhändler kämpfen spielerisch miteinander, ausgestattet mit übergroßen Boxhandschuhen, einem Boxer- Outfit, einem Schiedsrichter und der heißen Dame, die die nächste Runde einleitet. Der Ring funktioniert durch elastische Gummibänder, die Ringgröße wird von Runde zu Runde enger. Der Sieger kämpft am Ende gegen den ultimativen Boxchampion: dem BOXEN- MANN!

Mit Lindy Scott & Joanna Voysey, als Teil des Kunst & Aktivismus Workshops im Rahmen des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projekts. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Johannesburg.

Jim comes to Jo´burg

Monday, October 5th, 2009

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Straßenhändler aus unterschiedlichen afrikanischen Ländern spielen Stille Post in Johannesburg. Das Spiel beginnt mit dem Satz Ich möchte kariertes Papier kaufen (ein Produkt, dass Straßenhändler grundsätzlich nicht verkaufen!). Der Satz wird von Händler zu Händler weiter gesagt während sich die Sprachen verändern. Die Worte, die weitergegeben werden uns sich stetig wandeln, werden vor den Geschäften der Händler auf den Bürgersteig geschrieben. Das Spiel endet mit dem Satz Straßenhandel ist ein äußert hartes Geschäft.

Mit Buhle Siwani, als Teil des Kunst & Aktivismus Workshops im Rahmen des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projekts. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Johannesburg.

Kunst & Aktivismus

Monday, September 28th, 2009

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In einem vier wöchigem interdisziplinärem Workshop arbeiten 9 Kunststudentinnen in den Straßen von Downtown Johannesburg. In Kooperation mit Straßenhändlern entstehen unterschiedliche Formen von Aktion & Intervention, die in mehreren performativen Momenten kumulieren. Die unterschiedlichen Interventionen kommentieren „räumliche Regulierungsmaßnahmen“, entwickeln „Werbestrategien“ für Straßenhändler, kartieren deren Potentiale und konstruieren „innovative Objekte“ für Straßenhandel.

Der Kunst & Aktivismus Workshop ist Teil des Projektes Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Institut Johannesburg & der School of Arts der University of the Witwatersrand, Johannesburg.

e-motions

Thursday, September 24th, 2009

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seit einiger Zeit arbeite & bewege ich mich nun in den Straßen von Downtown Johannesburg. immer wieder werde ich gefragt, „wie ich mich dabei fühle“. Die  Beobachtungen meiner Gefühle während ich in den Straßen herumlaufe reflektieren eine etwas andere Wahrnehmung der Straße, als die, die die Menschen hier erwarten würden…

Ein sensorisches Experiment
Wie fühlst Du Dich, wenn Du in den Straßen von Johannesburg spazierst? Fühlst Du Dich ängstlich, glücklich, neugierig, verunsichert oder entspannt…? Fühlst Du Dich an unterschiedlichen Straßenecken anders? Wie empfindest Du die vielen Gerüche? Wie reagierst Du auf Geräusche & deren verschiedenen Intensitätsstärken? Möchtest Du davon laufen? Möchtest Du da bleiben?

Ich bitte 9 Kunststudentinnen, ihre Gefühle während sie durch die Innenstadt Johannesburg laufen, zu kartieren. Ihre Beobachtungen, Entdeckungen & Erfahrungen werden in einer 9 Minuten Performance, die die Gefühle der Studentinnen reflektiert choreografiert.

9 Studentinnen, 9 Erlebnisse, 9 Minuten. PERFORMANCE: 3. Oktober 2009 um 15:00, Troye/ Pritchard Street.

e- motions ist Teil des Projektes Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Institut Johannesburg.

e- motions

Lost footage feat. Pavement Economies

Wednesday, March 11th, 2009

billboard

Mit dem Ereignis der globalen wirtschaftlichen Rezession sind wenigstens 1/3 der Werbeflächen in Johannesburg nicht mehr in Nutzung. Aufgrund schrumpfender Werbebudgets übertrifft das Angebot an Werbeflächen die Nachfrage. Einige Werbetafeln sind leer, während andere für Filme werben , die seit Monaten nicht mehr aktuell sind. 

In einem zweitägigen Billboard- Art- Workshop war die Idee, die leeren Flächen gegensätzlich ihrer ursprünglichen Bedeutung zu interpretieren. Die Gelegenheit ergreifend spielt Lost Footage feat. Pavement Economies mit der Idee, urbane Themen, die normalerweise nicht im Diskurs der Öffentlichkeit stehen zu promoten

In Kooperation mit machfeld, Marie Snauwaert & urbanworks

Urban Warrior

Thursday, January 1st, 2009

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In einem dreitägigen Workshop mit Mode- und KunststudentInnen aus Johannesburg entsteht ein Urban Warrior Outfit, das die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in Downtown Johannesburg reflektiert. Für das Warrior Outfit werden Schürzen auseinandergenommen und neu zusammengesetzt, eine Anspielung auf die Arbeitstracht der Händlerinnen und gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Schürze als Symbol von Weiblichkeit. 

mit busiwe, carly, elias, eunis, funeka, jabulile, mokotgo, nokuthula, sameera, tinyiko

Urban Warrior entsteht im Rahmen des Outreach Workshops des GastkünstlerInnen Programms der Bag Factory

Vielen Dank an Sew Africa, The University of Johannesburg, The University of the Witwatersrand