‘Urbane Strategien ’

eine Frage des Platzes

Monday, October 5th, 2009

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Straßenhändler müssen darauf achten, dass sie ausschliesslich den für Straßenhandel ausgewiesenen Platz nutzen und Abmessungen strikt einhalten. (Nr. 17, Richtlinien für Straßenhandel der Stadt Johannesburg)

eine Frage des Platzes
Gebrauchsanweisung: Nutze diese außerordentliche limitierte Auflage von FREIEM RAUM für jegliche Gelegenheit:
Du brauchst Platz zum Handeln, bist hierin aber eigeschränkt worden? Dann nutze diesen TRAGBAREN RAUM, um von dort zu handeln! Hiermit blockierst Du keinen eingeschränkten Raum, denn Du hast Deinen eigenen mitgebracht!

Mit Ansie Greyling, Lucia Duncan, Camilla Pontiggia, als Teil des Kunst & Aktivismus Workshops im Rahmen des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projekts. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Johannesburg.

Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER

Monday, January 5th, 2009

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Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER untersucht räumliche, soziale und wirtschaftliche Strategien von Straßenhändlern in Johannesburg mit dem Ziel, deren Potentiale aufzudecken. Wie nutzen und eignen sich Händler (öffentlichen) Raum an? Wie funktionieren ihre sozialen Netzwerke? Wie werden Verkaufsräume geschaffen? Wie werden Materialien und Güter organisiert? Durch das Beobachten und Aneignen von kreativen Möglichkeiten der Händler entwickelt das Projekte mehrere künstlerische Auseinandersetzungen, die vorhandene Potentiale sichtbar machen.

Das Ziel des Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER Projektes ist es, der Frage nachzugehen, ob informelle Strategien, bewusst oder unbewusst, eine Form von Widerstand beinhalten- z.B. gegen räumliche Regulation, vorherrschende neoliberale Wirtschaftssysteme oder vorhandener sozialer Trennung- und daher in diesem Kontext die aktivistische Seite von Kunst heraus zu fordern.

gefördert vom Goethe Institut Johannesburg

(city) fragments

Thursday, January 1st, 2009

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(city) fragments zeigt Fragmente, verschiedene Sichtweisen und unterschiedliche Eindrücke der Stadt Johannesburg. Was bedeutet es, als Frau in einem männerdominiertem Downtown Johannesburg zu leben und zu arbeiten? Wie lebt es sich hinter Mauern in den Vororten der Stadt und wie funktioniert die Mauer als Grenze zwischen “schwarz & weiß” ? Welche kreativen Strategien entwickeln Händler auf den Straßen Downtowns, um ein Überleben zu garantieren? Wie viel Geld investiert der durchschnittliche Johannesburger zur Absicherung seines Hauses und wie viele Townshiphäuser könnte man bauen, würde man alle Mauern wieder abreißen? Wie sieht der transnationale Raum in Johannesburg aus und was bedeutet in diesem Zusammenhang Heimat und Zugehörigkeit?

(city) fragments entsteht im Rahmen des dreimonatigem Gastkünstleraufenthalts am Fordsburg Artist Studio THE BAG FACTORY in Johannesburg. Die Ausstellung Fragments zeigt die Ergebnisse der Gastkünstlerinnen. (city) fragments von Katharina Rohde reflektiert Beobachtungen, kommentiert Momentaufnahmen, hinterfragt Gegebenheiten und interveniert mit minimalen Veränderungen. (city) fragments ist eine Installation, die genauso temporär ist, wie die Stadt selbst. Bereit für Veränderungen, heute noch aktuell und morgen schon weiter gedacht.

Ausstellung in der Bag Factory in Johannesburg vom 03.-11.12.2008

TEK-STIL Projekt

Monday, December 22nd, 2008

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Das TEK-STIL Projekt beschäftigt sich mit vorhandenen Potentialen von Berliner Modedesigner/innen und in Berlin lebenden Frauen unterschiedlicher Herkunft, die ebenfalls Erfahrungen und Kenntnisse in der Textilverarbeitung und Produktion mitbringen. Das Projekt entwickelt Vorschläge, diese Potentiale miteinander zu vernetzen und somit für die Aufwertung des lokalen Standortes, in diesem Falle Kreuzberg und Neukölln, zu aktivieren. In Workshops und Kooperationen arbeiteten ModeEXPERTINNEN zusammen zu Themen wie „Verhüllung“, „Afrikanischer Winter“, „Origami“, „Großstadtsafari“ u.a. an der Entwicklung von TEK-STIL Produkten. Die Objekte verbinden kulturelle Eigenheiten und zeigen den Versuch, sich über das Produkt Mode, einer gemeinsamen Identität anzunähern.

gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Fonds “Arbeit in Zukunft”

Ausstellung vom 11.01.- 03.03.2008 in der Galerie im Saalbau, Berlin- Neukölln

Ideenlaboratorium Neukölln

Monday, September 1st, 2008

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Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ untersucht auf der Mikroebene die unterschiedlichen Stadtfasern Nordneuköllns, versucht ihre Beziehungen untereinander zu begreifen und die vorhandenen räumlichen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale als Ideenpool zu nutzen, von denen ausgehend Lebensraum neu definiert, aktiviert und gestaltet werden kann. Vier Studentengruppen arbeiten an vier unterschiedlichen Standorten zu den Themen: „Lokale Identität“, „Lebensraum“, „Ethnische Ökonomien“ und „Mikroaktivisten“. Aus der Analyse werden abschliessend Szenarien choreografiert, die die vorhandenen Potenziale in Szene setzen.

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ entsteht in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

Habitat Hermannplatz

Tuesday, August 26th, 2008

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Der Hermannplatz ist ein zentraler, von verschiedensten Nutzergruppen besuchter Ort. Nach näheren Untersuchungen ist deutlich, dass diese jedoch nicht viel voneinander wissen und kaum aufeinander eingehen. Drei mal wöchentlich verwandelt sich der Hermannplatz zum Marktplatz, was die unterschiedlichen Möglichkeiten für Nutzungen einschränkt; so werden z.B. Obdachlose an den Markttagen verdrängt. Habitat Hermannplatz sammelt Aussagen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Platzes in Bezug auf die Marktstandanordnung, die diese Verdrängung bewirkt. Mit Hilfe eines Arbeitsmodelles des Marktes werden zusammen mit den Nutzern verschiedene Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an den Lebensraum „Hermannplatz“ formuliert.

in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin

White Spots, Toleranztopographien

Sunday, August 3rd, 2008

Das Stadtgebiet dieser Arbeit hat den Charakter eines heterogenen Vorstadtgebiets. Zu den typisch peripheren Erscheinungen, Zeilenbauten & Einfamilienhäusern, mischen sich Gewerbekomplexe & kleine Geschäfte. Das Gefängnis Stadelheim bildet eine Insel in dieser vorstädtischen Topographie. Die Haftanstalt stellt heute eine Institution der gesellschaftlich sanktionierten Exklusion dar.
Das Projekt hinterfragt den Kontrast, die Parallelität von Normalitäten. Das Feld wird unterlaufen, übernommen, besetzt & temporär überformt. Das Mittel dieses Eingriffs ist eine Masse von gleichfarbigen Pkws, die im Feld geparkt werden.

Eine Kollaboration eines Projekt von raumlaborberlin auf Einladung der Ortstermine06, Kulturreferat München. www.raumlabor-berlin.de

Tegel Atoll

Friday, August 1st, 2008

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Die Idee des Projektes ist die Schaffung einer überregionalen Aufmerksamkeit für den Tegeler See als Zentrum eines Freizeit- und Erholungsraums in der Stadt durch ein Fest mit Aktivitäten auf dem Wasser. Der See und dessen Umgebung werden in vielerlei Hinsicht genutzt: Wassersport, Ausflugsziel, Humboldtbibliothek, Schloss, Einkaufszentrum u.a.; dennoch ist die Außenwahrnehmung des Ortsteils von Flughafen und JVA dominiert. Die Idee des Festes auf dem See ist an die „Floating Markets“ in Südostasien angelehnt. Aus allem was schwimmt (Boote, Kähne, Yachten, Flöße, Pontons) wird ein künstliches Atoll gebaut und es findet ein schwimmender Markt statt, der von allerlei Aktivitäten begleitet wird.

(Das Projekt wurde kurz vor der Realisierung von den Auftraggebern abgesagt)

Freie Künstlerin für raumlaborBerlin

Living Megastructures

Tuesday, July 29th, 2008

Das Video „Living Megastructures“ zeigt Interviews mit Caraqueños über den alltäglichen Umgang mit zwei MegaStrukturen; der neuen Verfassung der bolivarianischen Republik Venezuela & der aufständischen und informellen Stadtplanung des historisch & politisch zentralen Elendsviertels 23 de Enero.

Die Antworten von Architekten, Aktivisten, Regierungsexperten, Künstlern & Menschen, die im 23 de Enero leben, untersuchen die Beziehung zwischen diesen beiden produzierenden Kräften, die Caracas formen. Die Grenzen der Aneignung werden von neuen räumlichen & sozialen Beziehungen herausgefordert, die die Programme der unterdrückenden lokalen Moderne niederschlägt & sich einer größeren sozialen Partizipation eröffnet.

Künstlerische Assistenz für Bitter/ Weber www.lot.at