‘Performance’
Monday, September 28th, 2009

In einem vier wöchigem interdisziplinärem Workshop arbeiten 9 Kunststudentinnen in den Straßen von Downtown Johannesburg. In Kooperation mit Straßenhändlern entstehen unterschiedliche Formen von Aktion & Intervention, die in mehreren performativen Momenten kumulieren. Die unterschiedlichen Interventionen kommentieren „räumliche Regulierungsmaßnahmen“, entwickeln „Werbestrategien“ für Straßenhändler, kartieren deren Potentiale und konstruieren „innovative Objekte“ für Straßenhandel.
Der Kunst & Aktivismus Workshop ist Teil des Projektes Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Institut Johannesburg & der School of Arts der University of the Witwatersrand, Johannesburg.
Tags:Art & Activism, Downtown Johannesburg, Goethe Institute Johannesburg, Kunst & Aktivismus, University of the Witwatersrand, Wits School of Arts
Posted in Performance, Workshops | No Comments »
Thursday, September 24th, 2009

seit einiger Zeit arbeite & bewege ich mich nun in den Straßen von Downtown Johannesburg. immer wieder werde ich gefragt, „wie ich mich dabei fühle“. Die Beobachtungen meiner Gefühle während ich in den Straßen herumlaufe reflektieren eine etwas andere Wahrnehmung der Straße, als die, die die Menschen hier erwarten würden…
Ein sensorisches Experiment
Wie fühlst Du Dich, wenn Du in den Straßen von Johannesburg spazierst? Fühlst Du Dich ängstlich, glücklich, neugierig, verunsichert oder entspannt…? Fühlst Du Dich an unterschiedlichen Straßenecken anders? Wie empfindest Du die vielen Gerüche? Wie reagierst Du auf Geräusche & deren verschiedenen Intensitätsstärken? Möchtest Du davon laufen? Möchtest Du da bleiben?
Ich bitte 9 Kunststudentinnen, ihre Gefühle während sie durch die Innenstadt Johannesburg laufen, zu kartieren. Ihre Beobachtungen, Entdeckungen & Erfahrungen werden in einer 9 Minuten Performance, die die Gefühle der Studentinnen reflektiert choreografiert.
9 Studentinnen, 9 Erlebnisse, 9 Minuten. PERFORMANCE: 3. Oktober 2009 um 15:00, Troye/ Pritchard Street.
e- motions ist Teil des Projektes Pavement Economies/ THE HAPPY HAWKER. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Institut Johannesburg.
e- motions
Posted in Performance, Workshops | No Comments »
Tuesday, June 23rd, 2009

“Polnische Kundinnen möchten leichte Kleider, denn auf polnischen Hochzeiten wird viel getanzt”
Auf der Karl- Marx Straße gibt es viele Brautmodeläden. Die Kundinnen sind aus aller Welt: Deutsche, Türken, Araber, Russen, Libanesen, Ägypter, Chinesen… Die Ladenbesitzerinnen wissen ganz genau, welche Vorstellungen für Hochzeitskleider ihre Kundinnen haben & passen dementsprechend ihr Sortiment an. „Wie eine Sissi“ möchten sich Frauen aus den Balkanländern an ihrem Hochzeitstag fühlen & kaufen daher üppige Kleider mit viel Stickerei. Kundinnen aus den arabischen Ländern möchten „glitzern & glänzen“, tragen dabei hochgeschlossene Kleider. Während russische Kundinnen ihr Hochzeitskleid gerne kurz & knapp & Rückenfrei haben, türkische Frauen weibliche & elegante Kleider favorisieren, mögen deutsche Frauen es “schlicht und ergreifend”.
Wie unterschiedlich Hochzeiten & Brautmoden sein können & was für eine Rolle dabei die jeweilige Heimat spielt zeigt Hochzeit International in einer Modenschau aus internationaler Brautmode mit ihren länderspezifischen Eigenheiten.
Hochzeit International ist Teil des Projektes LOKALE HELDEN. Gefördert von LSK Neukölln.
Tags:48 Stunden Neukölln, Hochzeit, Lokale Helden, LSK Neukölln, Neukölln, Svetla Dimitrova
Posted in Kunst , News , Performance | No Comments »
Friday, January 2nd, 2009



Walk the Walls kommentiert das Leben hinter Mauern in Johannesburg. Die Mauer als Metapher für eine Grenze, für ein architektonisches Bauwerk, dass Exklusivität und Exklusion zum gleichen Maße schafft, je nach dem auf welcher Seite der Mauer man lebt. In Johannesburg ist es ganz deutlich ein Begrenzen zwischen „Schwarz & Weiß“; „Weiß“ lebt hinter der Mauer, eingeschlossen und abgeschottet, während „Schwarz“ sich vor der Mauer aufhält und ausgegrenzt ist. Die Mauer als Symbol für Sicherheit, schafft ein Leben in Paranoia. Hinter der Mauer erfährt man nicht, was vor der Mauer stattfindet und verliert somit die Kontrolle. Der Straßenraum wird zum leeren Raum, der stundenweiße von schwarzen Arbeitern bespielt wird, ansonsten unübersichtlich und schutzlos ist.
Walk the Walls ist ein Performance Stück, in dem die Mauern begangen und somit aus der Vogelperspektive Grenzen „überschritten“ werden.
Walk the Walls entsteht im Rahmen von (city) fragments.
Tags:(city) fragments, Johannesburg, South Africa, The Bag Factory
Posted in Ausstellung , Kunst , Performance | No Comments »
Thursday, January 1st, 2009

In einem dreitägigen Workshop mit Mode- und KunststudentInnen aus Johannesburg entsteht ein Urban Warrior Outfit, das die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in Downtown Johannesburg reflektiert. Für das Warrior Outfit werden Schürzen auseinandergenommen und neu zusammengesetzt, eine Anspielung auf die Arbeitstracht der Händlerinnen und gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Schürze als Symbol von Weiblichkeit.
mit busiwe, carly, elias, eunis, funeka, jabulile, mokotgo, nokuthula, sameera, tinyiko
Urban Warrior entsteht im Rahmen des Outreach Workshops des GastkünstlerInnen Programms der Bag Factory
Vielen Dank an Sew Africa, The University of Johannesburg, The University of the Witwatersrand
Tags:fashion, Johanneburg, Sew Africa, South Africa, University of Johannesburg, University of the Witwatersrand, Urban Warrior
Posted in Ausstellung , Kunst , Performance, Workshops | No Comments »
Monday, November 24th, 2008

Die Ausstellung Desde Calí á Caracas reflektiert über die Kunst und Kreativität von Menschen aus Kolumbien und Venezuela, etwas aus der Notwendigkeit heraus zu konstruieren. Wir sprechen über Objekte, Handlungen und speziell über eine Architektur des Momentes, unabhängig davon, wie lange dieser letzlich dauert, und in welchem die Improvisation und das Provisorische die wichtigste Rolle spielen. In der Architektur der Improvisation werden alle nur erdenklichen Materialien verwendet und nicht selten ihre ursprüngliche Bestimmung kreativ verändert.
In dieser Ausstellung kann man ein Haus besuchen, das aus verschiedenen kurzlebigen Materialien gebaut wurde und in welchem Fotografien aus den Städten Calí (Kolumbien) und Caracas (Venezuela) zu sehen sind.
Ausstellung: 15.10.- 15.12.2007 im Projektraum Berlin- Neukölln. In Zusammenarbeit mit INTRANSITos.
Tags:Architektur, Berlin, Calí, Caracas, Improvisation, Installation, INTRANSITos, Performance
Posted in Ausstellung , Kunst , Performance | No Comments »
Monday, September 1st, 2008

Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ untersucht auf der Mikroebene die unterschiedlichen Stadtfasern Nordneuköllns, versucht ihre Beziehungen untereinander zu begreifen und die vorhandenen räumlichen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potentiale als Ideenpool zu nutzen, von denen ausgehend Lebensraum neu definiert, aktiviert und gestaltet werden kann. Vier Studentengruppen arbeiten an vier unterschiedlichen Standorten zu den Themen: „Lokale Identität“, „Lebensraum“, „Ethnische Ökonomien“ und „Mikroaktivisten“. Aus der Analyse werden abschliessend Szenarien choreografiert, die die vorhandenen Potenziale in Szene setzen.
Das „Ideenlaboratorium Neukölln“ entsteht in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin
Tags:Astrid Ley, Berlin, Habitat Unit, Neukölln, TU Berlin
Posted in Performance, Urbane Strategien | No Comments »
Tuesday, August 26th, 2008


Der Hermannplatz ist ein zentraler, von verschiedensten Nutzergruppen besuchter Ort. Nach näheren Untersuchungen ist deutlich, dass diese jedoch nicht viel voneinander wissen und kaum aufeinander eingehen. Drei mal wöchentlich verwandelt sich der Hermannplatz zum Marktplatz, was die unterschiedlichen Möglichkeiten für Nutzungen einschränkt; so werden z.B. Obdachlose an den Markttagen verdrängt. Habitat Hermannplatz sammelt Aussagen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Platzes in Bezug auf die Marktstandanordnung, die diese Verdrängung bewirkt. Mit Hilfe eines Arbeitsmodelles des Marktes werden zusammen mit den Nutzern verschiedene Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche an den Lebensraum „Hermannplatz“ formuliert.
in Kooperation mit Astrid Ley & Studenten der Habitat Unit der TU Berlin
Tags:Astrid Ley, Berlin, Habitat, Habitat Unit, Hermannplatz, Ideenlabor Neukölln, Intervention im öffentlichen Raum, Neukölln, Performance, TU Berlin
Posted in Performance, Urbane Strategien | No Comments »
Sunday, August 3rd, 2008

Das Stadtgebiet dieser Arbeit hat den Charakter eines heterogenen Vorstadtgebiets. Zu den typisch peripheren Erscheinungen, Zeilenbauten & Einfamilienhäusern, mischen sich Gewerbekomplexe & kleine Geschäfte. Das Gefängnis Stadelheim bildet eine Insel in dieser vorstädtischen Topographie. Die Haftanstalt stellt heute eine Institution der gesellschaftlich sanktionierten Exklusion dar.
Das Projekt hinterfragt den Kontrast, die Parallelität von Normalitäten. Das Feld wird unterlaufen, übernommen, besetzt & temporär überformt. Das Mittel dieses Eingriffs ist eine Masse von gleichfarbigen Pkws, die im Feld geparkt werden.
Eine Kollaboration eines Projekt von raumlaborberlin auf Einladung der Ortstermine06, Kulturreferat München. www.raumlabor-berlin.de
Tags:münchen, ortstermine, Performance, raumlaborBerlin, urbane strategien
Posted in Kunst , Performance, Urbane Strategien | No Comments »
Friday, August 1st, 2008

Die Idee des Projektes ist die Schaffung einer überregionalen Aufmerksamkeit für den Tegeler See als Zentrum eines Freizeit- und Erholungsraums in der Stadt durch ein Fest mit Aktivitäten auf dem Wasser. Der See und dessen Umgebung werden in vielerlei Hinsicht genutzt: Wassersport, Ausflugsziel, Humboldtbibliothek, Schloss, Einkaufszentrum u.a.; dennoch ist die Außenwahrnehmung des Ortsteils von Flughafen und JVA dominiert. Die Idee des Festes auf dem See ist an die „Floating Markets“ in Südostasien angelehnt. Aus allem was schwimmt (Boote, Kähne, Yachten, Flöße, Pontons) wird ein künstliches Atoll gebaut und es findet ein schwimmender Markt statt, der von allerlei Aktivitäten begleitet wird.
(Das Projekt wurde kurz vor der Realisierung von den Auftraggebern abgesagt)
Freie Künstlerin für raumlaborBerlin
Tags:Floating Market, raumlaborBerlin, Tegel
Posted in Kunst , Performance, Urbane Strategien | No Comments »